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Anbetung
Besucher haben den ganzen Tag ab 06:00 Uhr morgens die Möglichkeit zu beten - den Abschluss bilden um 21:45 Uhr ein Gebet und der Abendsegen.
"Unser Erlöser hat beim Letzten Abendmahl in der Nacht, da er überliefert wurde, das eucharistische Opfer seines Leibes und Blutes eingesetzt, um dadurch das Opfer des Kreuzes durch die Zeiten hindurch bis zu seiner Wiederkunft fortdauern zu lasen und so der Kirche, seiner geliebten Braut, eine Gedächtnisfeier seines Todes und seiner Auferstehung anzuvertrauen" (aus der Liturgiekonstitution des 2. Vatikanischen Konzils Sacrosanctum concilium Nr. 47)
Die hl. Messe ist das Zentrum, der Höhepunkt und die Quelle des christlichen Lebens. In ihr spricht Christus zu uns durch sein Wort und schenkt sich uns unter dem Zeichen des Brotes und Weines - in Wahrheit das Mysterium unseres Glaubens. Anbetung und Danksagung sind vorzügliche Arten der Gottesbegegnung. Auch außerhalb der liturgischen Feier ist Christus unter der Gestalt des Brotes gegenwärtig und Ihm gebührt unsere Anbetung. Nie schenken wir Gott unsere Zeit und unser Lob, ohne dass er uns hundertfach etwas zurückgibt. Und so ist die Anbetung eine Quelle des Segens.
Im Stephansdom gibt es verschiedene Formen der Anbetung. Neben den Andachten (täglich) und dem "Abend der Barmherzigkeit" (etwa einmal monatlich) steht die Eligiuskapelle für Beter offen. Im oftmals von Gästen überfüllten Dom bietet die Eligiuskapelle einen geschützten Raum, um Gott in der persönlichen Anbetung zu begegnen.
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